terrain vague 

remote research & design studio
Guest Prof. Christof Mayer

exploring internal peripheries
Antwerpen, Athen, Marseille, Porto, Riga

Ausgangspunkt für das Studio ist der Text Terrain Vague von Ignasi de Solà-Morales aus dem Jahr 1995. Mit dem Text untersucht der Autor die Repräsentation der Großstadt durch Fotografie und deren Veränderung in der Geschichte und Entwicklung der Stadt. Das Phänomen, das er mit dem Begriff terrain vague umschreibt, zeigt eine Veränderung des fotografischen Blickes auf Stadt. In den frühen 70ger Jahren erscheinen Fotografien von leeren, verlassenen Orten. 

Mit unserer Studioarbeit wollen wir derartige, mehrdeutige Räume innerhalb Stadt untersuchen. Wir werden uns mit Momenten städtischen Wandels und der Instabilität dieser Situationen auseinander setzen und prüfen, inwieweit diese Orte außerhalb der kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhänge städtischen Lebens existieren. Wir engagieren uns in realen Ziel unseres Vorgehens ist es, an konkreten Problemen in einem realen Kontext anzusetzen und direktes soziales Handeln zu ermöglichen.Situationen und untersuchen eine urbane Praxis, die auf Dialog basiert.  Das Projekt hat zum Ziel, urbane Potenziale aufzudecken und erlebbar zu machen, vorhandene und neue Akteure zu identifizieren und zu vernetzen, um damit einen anderen Blick auf Zukunftsperspektiven der Stadt zu stimulieren.

Auf Grund der gegebenen Situation sind wir gezwungen die ursprünglich geplante Methodik anzupassen und uns neue Handlungsräume zu erschließen und andere Formen der Transdisziplinarität zu entwickeln. Die Konzeption und Durchführung von Formaten aktionsbasierter Forschung im digitalen sozialen Raum ist Teil unserer Projektarbeit. 

Dazwischen.
Erinnerungen an gestern und morgen.

Kübra Mercan

Dazwischen, ein Zustand der nicht wirklich definierbar ist, zwischen
gestern und morgen, draußen und drinnen oder nur im heute ?
Gegenwart wird zur Realität, morgen ist / wird die neue Zukunft.
Das Projekt untersucht den Dialog unterschiedlicher Ordnungen,
kann man sich Orte durch Erinnerungen aneignen ? Ziel der Arbeit ist es die erlebbare Zwischensituation und den starken Hintergrund der Stadt wahrzunehmen. Ein Raum der Interaktion soll stattfinden, Erinnerungen an gestern und morgen sollen ausgetauscht werden.

PERMAQUARTIER
Wie Stadt von Natur lernen kann

Laura Horn

Beobachten und Handeln, Integrieren statt Abgrenzen, Randzonen nutzen.
Das sind drei Prinzipien der Permakultur. Lassen sie sich auf Stadtstrukturen übertragen und somit das Konglomerat aus Bebauungen und Zwischenflächen optimieren?
Anhand von Analysen der Quartiere in Esphino/Portugal kristallisieren sich Kriterien zur Bestimmung von Qualitäten heraus. Es wird im übertragenen Sinne mit dem Blick des Gärtners auf den permakulurellen Garten, auf die große Stadt geblickt.
Was braucht die Stadt um so selbstregulierend und produktiv, wie eine gute Permakultur zu sein?

Überbleibsel oder Restflächen?

Lilli Burkart

Für meinen Entwurf setze ich mir das Ziel, die „Überbleibsel“ also die dort bisher nicht genutzten Flächen am Fluss Huveaune zugänglich zu machen. Im Zuge dieses Projektes werden die Restflächen am Fluss analysiert bezüglich angrenzenden Nutzungen, ob schon etwas vorhanden ist was man umfunktionieren kann und welche Möglichkeiten von Erschließung gibt es. Dabei sollen verschiedene Arten von Zugänglichkeit entstehen, auch indem man mit den gegebenen Bauten, Straßen, Abgrenzungen etc. arbeitet. Umso nicht mit allzu gewaltigen Mitteln in die Umgebung einzugreifen, sondern lediglich einen Weg zu finden, welcher es ermöglicht an den Fluss zu gelangen. An Stellen, die es hergeben, können Sitzmöglichkeiten, Wege im Wasser, eine Verbindung zur Stadt oder ähnliches entstehen.

Urban Void
Heute ist morgen schon gestern!

Niusha Blookbashi

Leerstellen, sie unterbrechen oft die Dichte der Stadt. Mit Leerstellen sind sowohl die leere, verlassene, sich selbst überlassene, als auch die verlassenen Gebäuden gemeint.

Bei diesem Projekt geht es explizit um die leeren Gebäude der Stadt Porto, die aus verschiedenen politischen und historischen Gründen sich selbst überlassen worden sind und langsam in Vergessenheit geraten. Ziel der Arbeit ist durch  architektonische Codierungen die Geschichte spürbar zu machen  und die Betrachter mit der Schnittstelle zwischen Vergangenheit und Zukunft zu konfrontieren. Gleichzeitig soll der Ort nicht nur als ein Erinnerungsort dienen, sondern durch ihre architektonische Beschaffenheit, Erinnerungen schaffen.

TO KYMA
Raum für kreative Meetings und Veranstaltungen

Ismail Caliskan

Das Projekt to kyma lässt sich mit dem Begriff Kontextualisierung beschreiben. Dabei sollen verlassene städtische Grundstücke wiederbelebt werden und mehrere Treffpunkte sollen somit für die Bevölkerung Peramas entstehen. Die für die Stadt typischen leeren verlassenen Räume haben dabei allerdings unterschiedliche Eigenschaften bzw. Qualitäten. Aus diesem Grund entstehen je nach Standort unterschiedliche to kyma. Die Unterschiede beziehen sich hierbei auf die Größe, Form und Raumprogramm. Somit gibt es innerhalb der Stadt verschiedene Typen/Modelle von to kyma, die nicht willkürlich sondern aus dem Kontext heraus entstehen.

unite together
Untersuchung des Wechselspiels zwischen Landwirtschaft und Festival

Niko König

Wie kann ein Festival nachhaltiger werden und gleichzeitig für die Landwirtschaft und Anwohner einen Vorteil haben? Welche Synergien können durch verschieden Strategien entstehen und wie wird die Landschaft beeinflusst? Dies Fragen sollen anhand verschieden Taktiken betrachtet werden. Als Beispiel soll das Tomorrowland Festival in Belgien, in der Nähe von Antwerpen dienen, welches zu den größten Festivals der Welt gehört. Als Grundlage für diese Konzepte dienen verschiedene Flächen- und Standortanalysen, um eine möglichst gleiche Basis zu schaffen. Die Taktiken sollen verschieden Aspekte betrachten und damit ein breites Spektrum an Möglichkeiten, zur Verbesserung der verschiedenen Parameter bieten.

die kunst zu wandern

Pasquale Steidle

Ich überzeichne akzentuiere die Wirklichkeit, denn es gibt ja keine objektive Wirklichkeit, nur die Subjektive Sicht darauf. Mit dem Projekt „Die Kunst zu wandern“ werden verschiedene Aspekte, die ich in vorherigen Phasen gewonnen und gefiltert habe, in einer Geschichte, zwischen recherchierten Inhalten und Stücken, die sich in diese einflechten, erschlossen. Der Begriff „Taktik“, ermöglicht mir, die Peripherie La Penne Sur Huveaune, durch pure Recherche, aber auch durch vereinzelt dazu gedachte Bindeglieder, eine Kontinuität in meiner Erzählung zu erreichen. Die Taktik, die sich der Autor zum Werkzeug gemacht hat, dient dem Projekt in vielerlei Hinsicht. Wann beruht die Geschichte/visuelle Arbeit auf purer Recherche und wann ist es vielmehr ein Bindeglied, dass der Realität nicht entspricht, der Geschichte aber als Kontinuität dient. Die Geschichte, die sich um den Promeneur und Vinz dessen Begleiter handelt, wird den Beobachter nicht auflösen, wann sich dieser in der Wirklichkeit oder im Erfindergeist des Autors liegt.

The Flow.
Das Aquädukt mein Raum.

Ann-Cathrin Müller

Das Projekt mit dem Titel „The Flow“ lässt sich mit dem Begriff Transformation beschreiben, es untersucht das Gebiet rund um das Aquädukt in La Penne Sur Huveaune. Das Aquädukt war ein essentieller Bestandteil der damaligen Wasserleitung, es transportierte das Wasser von der Durance entlang Marseille bis in die kleinsten Bergdörfer. Es war ein Teil der technischen Infrastruktur. Mithilfe dieser Technik verspürte die landwirtschaftliche Arbeit eine starke Umwandlung. Auch die Landschaft und die Anbaupflanzen veränderten sich dadurch stark.

Der Raum und das Aquädukt soll transformiert werden, damit der Ort verbessert wird, besser gesagt unterstrichen wird. Der Ort soll mithilfe der Transformation zu einem angesehenen zentralen Raum werden und das obwohl dieser atmosphärische und starke Ort am Stadtrand liegt. Dabei liegt der Fokus auf der Teilüberformung des Aquädukt bzw. der Überformung der Infrastruktur.

Diversität
Die biologische Zukunft

Atiye Yapici

Unter Transformation ist ein Prozess der Veränderung zu verstehen. Eine Transformation hat ein Ziel, das angestrebt wird, aber auch eine aktuelle IST-Situation, die verändert werden soll. Aufgrund des regional unterschiedlichen Klimas sowie der Geologie gibt es in Griechenland die vielfältigsten Lebensräume für unterschiedliche Pflanzen. Dabei sind um die 2.900 Pflanzen in Griechenland als Heil- und Gewürzpflanzen erfasst. Es werden jedoch nicht einmal 30 davon vermarktet. Diese aktuelle Situation soll erfasst werden. Ziel ist es das Bewusstsein der Menschen zu verändern und die wertvollen Bodenschätze zu schützen sowie den Anbau der Heilpflanzen weiter voranzutreiben.

Spēļu sargi
Schutz der lettland Landschaft und Tierwelt

Sonja Reil

Das Projekt Spēļu sargi hat seinen Startpunkt auf einer freien Fläche nördlich von Riga. Von diesem Startpunkt aus transformiert sich die Landschaft schrittweise in ein Gebiet in dem Tiere eine neue Heimat finden können und der Mensch bloß noch ein Besucher ist. Der Anfang des Projekt wird gelegt und dann soll es sich Stück für Stück immer weiter von selber ausweiten können. Im ersten Schritt wird das menschliche Eingreifen so stark wie möglich reduziert, um den heimischen Tieren einen sicheren und geschützten Lebensraum zu bieten. Die Tiere können sich frei über Land und Wasser bewegen. Sie sollen sich so wohlfühlen, dass sie sich vermehren und den Menschen immer weiter zurück drängen. Als Besucher gibt es speziell angelegte Pfade auf denen man die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten kann.

UNDEFINED PATHS
Form von Gebrauch

Tugba Kilic

Ziel der Arbeit ist es, ein Raum mit ganz einfachen Mitteln zu schaffen, die temporär sind und sowohl im Öffentlichen als

auch im privaten Raum nutzbar sein können. Hierbei werden verschiedene Generationen miteinander verbunden und verschiedene Zielgruppen angesprochen. Es können einfache Sitzmöglichkeiten, Schrebergärten, ein bunter abgezaunter Bereich oder ganz abstrakte bunte Straßen sein. Das Projekt untersucht die undefinierten Zwischenräume, die durch Gebrauch entstanden sind und keine weitere Nutzung vorweisen.  Diese sollen wieder transformiert und interessant gestaltet werden. Es sollen neue potenzielle Orte identifiziert werden und ich versuche die Orte zu vernetzen. Das Projekt hat zum Ziel urbane Potenziale aufzudecken und erlebbar zu machen.

 — Ann-Cathrin Müller — Atiye Yapici — Ismail Caliskan Kübra Mercan — Laura Horn — Lilli Burkart — Niko König — Niusha Blookbashi — Pasquale Steidle — Sonja Reil Tugba Kilic Guest Prof. Christof Mayer Prof. Ute Meyer

Antwerpen

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Athen

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Marseille

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Porto

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Riga

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